Zukunft des Wohnungsbaus: Austausch zwischen Politik, Mieterschutz und Ziegelindustrie bei Hörl & Hartmann
Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Michael Schrodi, MdB, die Vorsitzende der Bayern-SPD, Ronja Endres, sowie Monika Schmid-Balzert, Geschäftsführerin des Deutschen Mieterbundes Bayern, besuchten das Ziegelwerk Hörl & Hartmann zu einem gemeinsamen Austausch über die Zukunft des Wohnungsbaus in Bayern.
Matthias Hörl, Geschäftsführer von Hörl & Hartmann, und Yves Knoll, Geschäftsführer des Bayerischen Ziegelindustrie-Verbandes, informierten die Gäste über die aktuelle Lage der Ziegelindustrie sowie über die Bedeutung regional produzierter Baustoffe für bezahlbares, nachhaltiges und klimafreundliches Bauen. Im Mittelpunkt standen dabei die Anforderungen an eine zukunftsfähige Wohnungsbaupolitik und die Rahmenbedingungen für die Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum.
Im Gespräch wurden die aktuellen Herausforderungen der Bau- und Wohnungswirtschaft intensiv diskutiert. Hohe Energie- und Produktionskosten, ein anhaltend schwieriges Marktumfeld, langwierige Genehmigungsverfahren sowie umfangreiche bürokratische Vorgaben belasten Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Gleichzeitig wurde deutlich, dass der Wohnraumbedarf insbesondere in den Ballungsräumen und Wachstumsregionen weiterhin hoch bleibt.
Die Vertreter der Ziegelindustrie verdeutlichten, welchen Beitrag moderne Ziegel zur Lösung dieser Herausforderungen leisten können. Als regional verfügbarer, langlebiger und energieeffizienter Baustoff bietet der Ziegel hervorragende Voraussetzungen für nachhaltiges und wirtschaftliches Bauen. Darüber hinaus leisten kurze Transportwege und eine stetig steigende Energieeffizienz in der Produktion einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.
Einigkeit bestand darüber, dass ein enger Austausch zwischen Politik, Mieterschutz, Wohnungswirtschaft und Industrie notwendig ist, um die richtigen Rahmenbedingungen für mehr Wohnungsbau zu schaffen. Nur durch gemeinsame Anstrengungen können ausreichend Wohnraum geschaffen und gleichzeitig die Anforderungen an Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit erfüllt werden.
Der Bayerische Ziegelindustrie-Verband bedankt sich bei Michael Schrodi, Ronja Endres und Monika Schmid-Balzert für den konstruktiven Dialog und das Interesse an den Anliegen der bayerischen Ziegelindustrie.
Fotocredit: Lisa Kukuk

